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09.12.2019

Envistrade

Der Stromarbeitspreis ist von den Einflussfaktoren an der European Energy Exchange (EEX) abhängig. Die Beschaffungspreise für Strom werden dabei durch das Angebot, die Nachfrage, die Kraftwerksverfügbarkeiten und die Preise für Rohöl, Erdgas, Kohle sowie CO2-Zertifikaten beeinflusst. Um eine Markteinschätzung und Preisprognose zu ermöglichen, wird die Entwicklung der einzelnen Einflussfaktoren sowie deren direkter sowie indirekter Einfluss auf die Großhandelspreise empfohlen.

Der Gashandel wies in den letzten Monaten eine hohe Volatilität auf.

Nach dem kontinuierlichen Rückgang der Erdgaspreise, welcher Anfang des Jahres zu verzeichnen war, nahmen die Erdgaspreise im Laufe des Jahres wieder zu. Die Entscheidung des Gerichtshofes der europäischen Union, einen Teil der Gazprom-Lieferungen nach Europa über die OPAL für unzulässig zu erklären, sorgte beispielsweise für einen Anstieg des Erdgasreises. Das EU-Gericht erklärte einen Beschluss aus dem Jahr 2016 für ungültig, womit Gazprom eine erhöhte Lieferkapazität über OPAL (Ostsee-Pipeline-Anbindungsleitung) nach Europa eingeräumt wurde. Ein weiterer Grund war die noch immer fehlende Einigung über den Gastransit zwischen Russland und der Ukraine. Die bestehenden Verträge zwischen Russland und der Ukraine laufen Ende des Jahres aus. Darüber hinaus sorgten die Unsicherheiten um die Fertigstellung der Nord Stream 2 Pipeline für einen Preisaufschlag. Jedoch hat Ende Oktober die dänische Energiebehörde die letzte noch ausstehende Genehmigung für den Bau der Erdgas-Pipeline von Russland nach Deutschland erteilt.

Der Stromhandel wies in den letzten Monaten ebenfalls eine hohe Volatilität auf.

Der Strompreis stieg im Laufe des dritten Quartals 2019 an. Grund dafür war die Meldung des französischen Kernkraftwerksbetreiber EDF in Flamanville, dass an mehreren Meilern, die größtenteils in Betrieb sind, mangelhafte Schweißnähte vorhanden sind. Die damit verbundenen Auswirkungen am Standort Flamanville führen dazu, dass EDF zum wiederholten Male die Kosten für den neuen Druckwasserreaktor nach oben korrigierte. Das geplante Datum der Fertigstellung musste, ebenso wie die Kosten, mehrfach angepasst werden. Der langfristige Strommarkt ist zudem vom Ölmarkt getrieben gewesen. Grund dafür waren die Drohnenangriffe auf die wichtigste und größte Öl-Verarbeitungsanlage Saudi-Arabiens. Das Land konnte jedoch schon Ende September zum üblichen Produktionsniveau zurückkehren und fehlende Mengen aus den Reserven ausgleichen.

Ende Oktober waren fast alle Einflussfaktoren der Energiepreise bearish. Dazu zählten vor allem gesunkene CO2-Notierungen, die niedrigen Gaspreise und zuletzt auch die Wetterverhältnisse.

 

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